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CREATIV Was wir so dringend brauchen wie die Luft zum Atmen, sind Innovationen. Geboren aus Ideen. Wie kommt es zu Ideen? Das Creativitäts-Gesetz ( C=n:ü ) Diese Formel ist die Basis für alle Ideen, Erfindungen, Inno- vationen seit es Menschen gibt. Unbewußt haben die genialsten Köpfe nach dieser Formel gear- beitet: Künstler, Konstrukteure, Kaufleute. Immer wenn die Menschheit einen Sprung nach vorn machte, benützte irgend jemand, unbewußt, das Gesetz der Creativität [C=n:ü]. Und was besagt dieses Gesetz? Es besagt: Wer creativ sein möchte, muss den Begriff "normal" aus seinem Wort- schatz streichen und durch den Begriff "üblich" ersetzen. [C=n:ü]. Beispiel: Der Stuhl hat vier Beine, das ist nicht normal, sondern nur üblich. Erst dann nämlich, wenn ich den Stuhl nicht für normal halte, kann ich ihm statt vier Beine ein Bein geben, zwei Beine, drei, fünf Beine, Rollen, Schlitten-Kufen, Aufhängungen, Schaukelkufen, Räder, was auch immer. Entdecker neuer Möglichkeiten müssen also zuallererst einmal ein Ding für NICHT normal halten. Von da an nimmt das Ding in den Gedanken des Menschen immer neue Formen an. Der Mensch ist creativ. Das gilt für jeden, der neue Produkte, neue Verfahren, neue Verhaltens- weisen entdecken will: Erst wenn ich mich soweit geschult habe, überhaupt nichts mehr für normal, sondern alles nur für üblich zu halten, werde ich am laufenden Band überall um mich herum Inno- vationsmöglichkeiten entdecken. Ich werde mir Form, Farbe, Verfahren, Technik, Verpackung, Standplatz eines Produkts ganz anders vorstellen können, als ich es bisher tat. Denn was ich bisher sehe, ist NICHT normal. Das Verständnis dieses Gesetzes ermöglicht es uns, auch künftig unendlich creativ zu sein. |
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